Horror

V.K. Ludewig – Ashby House

Autor: V.K. Ludewig
ISBN: 978-3423213516
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Originaltitel: —–
Seitenanzahl: 320
Preis: 9,95 Euro

inhaltEs ist ein kalter Wintertag an dem die berühmte Fotografin Lucille Shalott und ihre Schwester Laura in Ashby House ankommen. Lucille, seit einem Unfall im Rollstuhl sitzend, und Laura sind alles andere als liebende Schwestern. Ihre Beziehung ist geprägt von Hass und ständigen Streitereien. Nur wenige Tage nach ihrer Ankunft in Ashby House verschwindet Lucille spurlos und es dauert nicht lange bis man Laura für ihr Verschwinden verantwortlich macht. Doch es scheint das Haus selber zu sein dass Lucile verschwinden ließ und sie bleibt nicht das einzige Opfer. Gemeinsam mit dem Butler Steerpike versucht Laura rauszufinden was in Ashby House vor sich geht.

meinungAnfangs war ich nicht gerade von dem Buch begeistert. Ungefähr die ersten 50 bis 100 Seiten erinnerte mich Ashby House doch sehr an eine Mischung aus Hill House, aus dem Film „Das Geisterschloss“, und „Rose Red“, aus dem Film Haus der Verdammnis. Ein Haus das scheinbar von innen größer ist als von aussen und somit jeder physikalischen Regel trotzt, Personen die vom Haus quasi „verschluckt“ werden und die Frage was die vermeintlichen Kinder in Ashby House zu suchen hatten zeigte für mich zu viele Parallelen zu den genannten Filmen auf. Doch wenn man sich über die ersten 100 Seiten hinaus arbeitet bemerkt man dass Ashby House sehr wohl eine eigene Geschichte ist mit vielen schaurigen Momenten.

“Die gesamte britische Fernsehwelt strahlte Sondersendungen über die Schwestern Shalott aus. Um nicht immer wieder dieselben Aufnahmen eines hermetisch abgeriegelten Hauses und seiner Belagerung erst durch die Presse, dann durch das Militär präsentieren zu müssen, hatten sich britische Journalisten auf den Weg in die Welt gemacht, um Stimmungsbilder einzufangen. „

Der Erzählstil untermalt den gruseligen Aspekt der Geschichte noch indem es so scheint als wenn der Leser direkt angesprochen wird. Das verleiht dem ganzen den Eindruck dass einem eine Person gegenüber sitzt und von den Geschehnissen berichtet.
Neben den unheimlichen Ereignissen in Ashby House erfährt man vieles von der Persönlichkeit und aus dem Leben der Protagonisten. Diese Informationen werden immer wieder an passender Stelle eingeschoben was den Eindruck nochmals verstärkt dass man nicht einfach ein Buch liest sondern einem gerade eine Geschichte erzählt wird.
Zum Schluss wurde mir das Buch jedoch für meinen Geschmack zu abgedreht. Es wirkte plötzlich als wollt eman möglichst viele Elemente aus dem Bereich Horror noch mit unterbringen und dadurch wirkt es am Ende doch sehr abgehoben und mindert sogar eher den Gruselfaktor.

fazitAlles in allem ist Ashby House aber ein gelungenes Buch aus dem Bereich Horror das einem ein paar schaurig schöne Lesestunden beschert. Ein gute aber etwas verbesserungswürdige Geschichte.

3

Vielen Dank an liebling von lovelybooks fürs wandern lassen.

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8 Kommentare zu „V.K. Ludewig – Ashby House

  1. Abgedreht fand ich das Buch auch. Vor allem die etwas pikanteren Szenen hätten für mich nicht sein müssen… *hust* Ansonsten hat mir aber der gruselige Teil des Buches aber sehr gut gefallen.

    1. Ich kann auch nicht grade sagen dass es mir nicht gefallen hat 😉
      Lass mich raten du meinsts icher die Szenen ganza m anfang zwischen Steerpike und dem Kerl aus dem Motel oder was auch immer das war? 😀

      1. Jap die war auch etwas gewöhnungsbedürftig 😀 Also nicht dass ich Probleme mit Homosexualität habe aber ich brauche allgemein nicht so detaillierte Beschreibungen 😉

  2. Ja, das fand ich auch etwas „überraschend“. Und ich fand jetzt auch nicht, dass das irgendwie „wichtig“ für die weitere Geschichte gewesen wäre.

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