Thriller

Sina Beerwald – Hypnose [Rezension]

Autor: Sina Beerwald
ISBN:
978-3453436367
Verlag: Heyne
Originaltitel: —–
Seitenanzahl: 400
Preis: 8,99 Euro

zitat„Machen Sie es sich im Sessel bequem. Lassen Sie ihre Gedanken kommen und gehen. Sie brauchen jetzt an nichts bestimmtes zu denken. Suchen Sie sich irgendwo im Raum einen Punkt, und während Sie ihren Blick darauf ruhen lassen, folgen Sie weiterhin meinen Worten.“ (Seite 7)

inhaltInka ist fassunglos, denn ihre beste Freundin Annabell soll einen Mord begangen haben. Inka glaubt fest an die Unschuld ihrer Freundin und hegt den Verdacht dass Annabell von einem Klinikleiter unter Hypnose zu dem Mord gezwungen wurde. Ein Hypnosetherapeut bei dem auch sie selber in Behandlung ist. Ist Hypnose also wirklich so harmlos wie er Inka immer weismachen will? Wieso benimmt sich Inkas Mann Peter so merkwürdig? Und was hat das alles mit dem Tod von Inkas Sohn vor einem halben Jahr zu tun?

meinungIch weiß gar nicht wie oft ich das schon gesagt habe aber das Klischee besagt ja dass deutsche Thriller meistens eher schlecht sind. Hypnose ist es ganz klar nicht. Das Buch fesselt einen schon von Anfang an.
Schon im Prolog wird deutlich dass jemand Inka unbedingt tot sehen will und dafür jemand anderen offensichtlich mit Hypnose manipuliert. Danach geht es erstmal ruhig weiter aber man erfährt dass das letzte halbe Jahr für Inka die reine Hölle gewesen sein muss. Denn vor 6 Monaten brachte sie ihren Sohn Jonas tot zur Welt und versank in einem Loch aus dem sie sich nun erst langsam wieder heraus kämpft. Dabei hilft ihr sehr die Hypnosetherapie bei Dr. Brinkhus.
Doch dann wird ihr Mann Peter, der als Polizist arbeitet, nachts plötzlich zu einem Notfall gerufen. Annabell, Inkas beste Freundin, soll ihren eigenen Verlobten umgebracht haben. Inka will jedoch von Anfang an nicht daran glauben und beginnt eigene Überlegungen anzustellen. Doch dann überschlagens ich die Ereignisse und Inka wird plötzlich bedroht. In einem Buch entdeckt sie plötzlich eine „Spielanleitung“ für sie. Es geht um ihr Leben.
Zusammen mit Inka fängt man an zu rätseln, zu hinterfragen und zu zweifeln.
Und jedes Mal wenn man glaubt man kommt der Lösung einen gewaltigen Schritt näher muss man einsehen dass die Unstimmigkeiten aber noch immer zu gravierend sind.
Erst dachte ich schon am Anfang dass der Fall völlig klar ist in Bezug auf den Täter und es im Verlauf der Geschichte nur noch um das Motiv gehen wird. weit gefehlt denn so einfach ist es tatsächlich nicht und die Lösung ist am Ende sowohl überraschend als auch schockierend.
Der Einstieg ind ie Geschichte fällt einemd urch die sympathische Inka schnell leicht. Sie ist sehr gut beschrieben und man entwickelt schnell Mitgefühl für ihre Situation. Auch die anderen Charaktere wirken alle sympathisch und eigentlich möchte man niemandem solche Taten zutrauen. Doch dann kristalisieren sich Merkwürdigkeiten im Verhalten einiger heraus die einen aber immer wieder gerne in die Irre führen.

fazitHypnose ist ein packender Thriller der einen von Anfang bis Ende fesselt und die Spannung die ganze Zeit aufrecht erhält. Unbedingt empfehlenswert.

Vielen Dank an Sina Beerwald und den Heyne Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

trailer

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