Fantasy

Myra McEntire – Hourglass: Die Stunde der Zeitreisenden [Rezension]

Autor: Myra McEntire
ISBN:
978-3442475636
Verlag: Goldmann
Originaltitel: Hourglass
Seitenanzahl: 384
Preis: 12,99 Euro

zitat„Der Frust war wieder da und versperrte mir jetzt sogar den Weg. In Gestalt der verdammten Scarlett O’Hara aus Vom Winde verweht.“ (Seite 9)

inhaltDie 17-jährige Emerson Cole ist nicht wie andere Mädchen in ihrem Alter. Denns ie sieht Geister und bisher konnte niemand den Grund dafür finden. Schließlich engagiert ihr Bruder den gutaussehenden Experten Michael Weaver, der für die Organisation Hourglass arbeitet. Michael erklärt ihr dass Emerson nicht einfach nur Geister sieht sondern sie eine besondere Gabe besitzt – sie hat die Fähigkeit durch die Zeit zu reisen. Auch menschlich tut ihr Michael sehr gut und sie fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen. Doch Emerson schwebt wegen ihrer Gabe in großer Gefahr.

meinungHourglass ist der Auftakt einer Trilogie, die ein großes Leseabenteuer verspricht. Zunächst bleiben sowohl Emerson als auch der Leser einfach in dem Glauben dass es sich bei den Menschen, die sie sieht, einfach nur um Geister handelt. Zwar werden diese Erscheinungen im Laufe der Zeit schlimmer da Emerson früher nur eine Person zur Zeit sehen konnte und es mittlerweile sogar mehrere auf einmal sind, doch es war eigentlich klar dass es sich eben „nur“ um Geister handelt. Dann erfährt man jedoch dass die Lage ein bisschen anders ist da Emerson die Gabe besitzt durch die Zeit zu reisen.
Michael Weaver veruscht ihr alles zu erklären und sie gleichzeitig zu unterstützen, schließlich war Emerson aufgrund ihrer Erscheinungen schon in psychiatrischer Behandlung. Schon von Anfang an fühlt Emerson sich sehr zu Michael hingezogen und obwohl es ihm ähnlich zu gehen scheint, gibt er ihr immer wieder unmissverständlich zu verstehen dass er nur da ist um mit ihr zu arbeiten.
Emersons freches Mundwerk verleiht dem Buch, das vom Schreibstil her sonst recht einfach gehalten ist, eine besondere Note und bringt genügend Witz in die Geschichte. Ansonsten konnte ich mich mit ihr als Protagonistin überhaupt nicht anfreunden. Ich fand sie insgesamt in ihrer Art einfach zu anstrengend und sehr zickig. Natürlch ist sie in einer schwierigen Situation und hat einiges durchgemacht aber mich hat ihre Art doch sehr gestört. Umso sympathischer wirkt dafür Michael der eher ruhig und vorallem geheimnisvoll ist.
Leider bleibt noch vieles im Dunkeln und es werden einem nur wenig Erklärungen zu den Zeitreisen insgesamt erklärt. Ich hoffe das ändert sich im nächsten Band noch.
Spannungsmäßig wird zwar schon etwas geboten aber man hat das Gefühl dass die Geschichte sich manchmal etwas zieht und kurz darauf wird eine Menge Spannung auf wenige Seiten gepresst. Das tut zwar dem Lesevergnügen keinen großen Abbruch aber es irritiert doch ein wenig.

fazitInsgesamt ist Hourglass ein gelungener Auftakt zu einer vielversprechenden Trilogie der jedoch ein wenig verbesserungswürdig ist.

Vielen Dank an den Goldmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Advertisements

4 Kommentare zu „Myra McEntire – Hourglass: Die Stunde der Zeitreisenden [Rezension]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s