Fantasy · Romantic Fantasy

Melissa Darnell – Herzblut: Gegen alle Regeln [Rezension]

052574814-herzblut-gegen-alle-regelnAutor: Melissa Darnell
ISBN: 978-3-86278-513-1
Verlag: Darkiss
Originaltitel: The Clann-Series 1: Crave
Seitenanzahl: 396
Preis: 12,99 Euro
Leseprobe

inhaltAls Kinder waren Savannah und Tristan wie unzertrennlich. Doch jetzt auf der High School leben sie in zwei unterschiedlichen Welten denn Tristan gehört zum Clann und es vergeht kein Tag an dem Savannah nicht vom Clann zu spüren bekommt dass man sie hasst. Dennoch spürt Savannah immernoch diese enge Verbindung zu Tristan und auch er selbst scheint sie noch wahrzunehmen. Dann kommt der Tag an dem in Savannah etwas erwacht, etwas düsteres das schon lange in ihr schlummert und ihr Vater offenbart ihr ein erschütterndes Geheimnis. Nun weiß Savannah wieso der Clann sie hasst und wieso sie Tristan nicht lieben darf denn sie stellt für ihn eine tödliche Gefahr dar.

meinungVom Klappentext her habe ich eigentlich etwas anderes erwartet als das Buch letztendlich geboten hat. Dramatische Szenen, Gefahr die überall spürbar ist, dunkle Familiengeheimnisse, Feinde und irgendwo dazwischen zwei Menschen die sich abgrundtief lieben. Wie schon erwähnt war das jedoch nicht der Fall. Im Groben könnte man das Buch zusammenfassen mit „Romeo & Julia meets Fantasy“. Eine altbekannte Geschichte mit zwei verfeindeten Seiten, den Kindern selbiger die sich verbotenerweise lieben und das alles trotz der bewussten Gefahr. Wirklich mitreissende Szenen blieben jedoch aus denn die meiste Zeit dreht es sich doch um die heimlichen Treffen zwischen Savannah und Tristan, um ihre Freundschaft während der Kinderzeit und dann die Jahre danach.
Man erfährt kaum etwas über den Clann selber obwohl er in der Geschichte eigentlich eine wichtige Rolle und in der Stadt, in der Herzblut spielt, sogar eine zentrale Rolle einnimmt. Als Leser erfährt man jedoch lediglich dass die Clann-Mitglieder tatsächlich Gaben, magische Fähigkeiten, besitzen und dass sie in der Stadt das Sagen haben.
Obwohl die Charaktere weitestgehend sympathisch wirken muss man sagen dass sie nichts wirklich tiefgreifendes an sich haben. Alles wirkt eher oberflächlich, schnell und leider sogar teilweise einfach nur platt.

„Innerlich fluchte ich wild über den Clann. Er war eine Bande kontrollwütiger Zauberer. Nur weil meine Familie diese Machtjunkies über viel Generationen angeführt hatte, wollte ich noch lange nichts mit ihrer Magie oder ihren blöden Regeln zu tun haben.“ (Seite 33)

Tristan ist der typische Rebellensohn der im Clann eigentlich eine wichtige Rolle hat, soll er doch später mal die Nachfolge seines Vaters antreten und somit zum Oberhaupt des Clanns werden. Tristan allerdings hat andere Pläne, fühlt sich von seinen Eltern in eine Richtung gedrängt die ihm missfällt und findet keinerlei Gefallen am Clann und deren Magie.
Savannah ist ein Dhampir. Ein Wesen das es eigentlich nicht geben sollte, ein Mythos. Denn ein Dhampir entsteht durch die Liebe zwischen einem menschlichen Wesen und einem Vampir. Außerdem gehörte ihre Familie einst selber zum Clann. Mit diesem Familiengeheimnis kommt Savannah nur schwer zurecht und die meiste Zeit ist sie eher scheu, ruhig und verunsichert. Als Dhampir untersteht Savannah dem Vampirrat der mehr als einmal starken Einfluss auf ihr Leben und ihre Entscheidungen nimmt was immer wieder zu Streitereien zwischen ihr und ihrem Vater führt.

„Am Anfang ist es ein Abenteuer gegen den Strom zu schwimmen. Aber irgendwann ist man erschöpft. Der Fluss gewinnt immer.“ (Seite 263)

fazitDas Buch hält nicht viel Spannung für den Leser bereit sondern dreht sich stattdessen um eher belanglos wirkende Dinge. Lediglich zum Ende hin wird dem Leser doch mal etwas Spannung geboten als Savannah dem Vampirrat vorgeführt wird doch auch diese Szene bewirkt eher ein kurzes Aufhrochen als ein aufmerksames Aufsetzen und gebanntes Verfolgen.
Trotz all dieser Mängel lässt die Geschichte doch ein gewisses Potential durchblicken und wer etwas lockeren Lesestoff für zwischendurch sucht wird hier gut bedient. Herzblut könnte sich mit einigen deutlichen Verbesserungen was Spannung und Tiefsinnigkeit angeht zu einer spannenden Geschichte entwickeln. Es bleibt abzuwarten wie es weitergeht.Wer auf ein spannunsgeladenes Werk hofft wird hier arg enttäuscht werden, denn obwohl das Buch eine tolle Idee als Basis hat hapert es doch stark an der Umsetzung. Trotzdem lässt sich das Buch aufgrund des einfachen und flüssigen Schreibstils gut lesen.  Für eine fesselnde Geschichte bedarf es jedoch einiger Verbesserung.

3

trailer

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Vielen Dank für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares an

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